Nach ihren zwei letzten, größeren Filmprojekten, dem abendfüllenden Eifelkrimi „Schwarzes Requiem“ aus der Feder Brigitte Commichau und dem etwas anderen Stadtrundgang „Monschaugeschichte(n)“, der die Eifelperle, sehr facettenreich und aufwendig in Szene setzt, starten die Filmschaffenden der Filmwerkstatt Eifel ihr nächstes Projekt. „Kette und Schuss“, heißt die filmische Auseinandersetzung mit einem düsteren Kapitel deutscher Geschichte.
Der Inhalt der Geschichte ist trotz des schwierigen Themas schnell erzählt: Leo, ein ehemaliger Weber, wird von seiner Enkelin zu einem Museumsbesuch gedrängt. Dabei geht es nicht um irgendein Museum sondern um die Fabrik, in der Leo als junger Mann mal gearbeitet hat. Widerwillig begleitet er sie und ihren französischen Freund dorthin, denn er ahnt, dass dieser Besuch schmerzhafte Erinnerungen wachrufen wird. Erinnerungen an seinen eigenen französischen Freund aus Jugendtagen, einen Zwangsarbeiter im dritten Reich, und an dessen „Mörder“, der Jahre später als Kollege wieder auftaucht. All das wirft auch die unbeantwortete Frage nach eigener Schuld wieder auf.
Gesucht wird speziell ein Darsteller für eine der Hauptrollen, nämlich ein alter Herrn so um die 75 Jahre, mittelgroß.
Seine Rolle spielt in der heutigen Zeit, erfordert also keine Verfremdung oder Verkleidung.
Drehort ist das LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen
Wir werden dort voraussichtlich Anfang Juni drehen und rechnen damit, dass wir die Szenen der Rolle an einem, maximal zwei Tagen abgedreht haben.
